Jubiläum Rentnerstammtisch

Am Dienstag, 13. Januar, konnte der "Rentnerstammtisch" der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz sein 5-jähriges Bestehen feiern.   In einer lockeren Runde feierten die Mitglieder des Rentnerstammtisches der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz mit einem Teil der aktiven Mitglieder ihr Jubiläum.   Nach der Begrüßung durch 1. Vorsitzenden Michael Heindl, der Kreisbrandrat Gerhard Bergmann, 2. Vorsitzenden Bernd Jaloszynski und Ehrenkreisbrandinspektor Konrad Lugert wegen Krankheit entschuldigte, sprach er in einer kurzen Laudatio über die Rentner. Aufgrund der teilweise sehr langen aktiven Dienstzeit jedes einzelnen und der damit verbundenen Erfahrungen ist eine Vorbildfunktion gewachsen, die immer noch Bestand hat.   Heindl führte aus, dass bereits bei seinem Eintritt vor nahezu 30 Jahre gerade diese Generation die Feuerwehrführung stellte und sie bereits damals Vorbilder waren. Der Kontakt zur Jugend und auch zu allen anderen Aktiven in der Feuerwehr ist stets geblieben. Sicherlich hat sich die Zeit geändert und damit auch die Art des Kontaktes. Der Vorsitzende bedankte sich für die geleistete Arbeit und auch die manchmal kritschen Anmerkungen, die sicherlich wohlwollend für den Verein gedacht sind und bat darum die Aktivitäten auch weiterhin kritisch, aber gerecht zu begleiten.   Nach der Verlesung der Punktebewertung für das Vereinsehrenzeichen verliehen der 1. Vorsitzende Michael Heindl und Stadtbrandinspektor Harald Fleck für besondere Verdienste das Vereinsehrenzeichen in:    Stufe I, Bronze:  Stufe II, Silber:  Stufe III, Gold: Albin Artmann Josef Greger  Hermann Fleck  Kurt Rodehau  Robert Rasp Herbert Lauer Hubert Schulz Gerhard Scherm  Jochen Steinbrücker    Peter Walberer Karl-Richard Walther   Eine besondere Ehre wurde Herbert Lauer zuteil, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde. (siehe Extra-Bericht). Stadtbrandinspektor Harald Fleck sprach in seinem Grußwort, dass die Zeit für bestimmte Entwicklungen reif sein müsse. Das gilt auch für den Rentnerstammtisch, der eher aus einer Laune heraus ins Leben gerufen wurde. Wegen der demografischen Entwicklung, bei der die Menschen immer älter werden, liege er voll im Trend. Auch die Zeiten in der Feuerwehr hätten sich verändert, die Jugendlichen haben andere Interesse und verhalten sich anders. Wenn die Rentner aber jeden Dienstag im Feuerwehrhaus sind, können jüngere Kameradinnen und Kameraden viel über die vergangene Ereignisse, die teilweise heute noch Wirkung zeigen, erfahren. Aus der Chronik von 1935 ist zu entnehmen, dass die Pflege der Kameradschaft  schon immer ein Anliegen der Feuerwehr gewesen sei. Und 1967 schrieb man, dass das alte Depot an der Lindenstraße eine "Keimzelle der Kameradschaft und Hort der Geselligkeit" war. Diese Tradition ist von den Rentern in das neue Feuerwehrhaus mitgenommen worden.  Herbert Lauer ist in diesem Kreis als "Motor" anerkannt und setzt die Ideen dieser geselligen Runde in die Praxis um, wie man an der Weiterführung des "Verlesens" und der Punktebewertung sieht. Auch wenn es sich noch um ein "kleines" Jubiläum handelt, braucht man solche Ankerpunkte. Man darf gespannt sein, wie sich der Rentnerstammtisch in Zukunft weiter entwickeln wird. Bei einer traditionellen Brotzeit mit Stockwürsten klang der Abend aus.  

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