Übung: Omnibusunfall

Die FF Marktredwitz erhielt kurzfristig die Möglichkeit, an einem ausgemusterten Omnibus zu üben. Die drei THL-Ausbilder Thomas Konietzko, Klaus Geyer und Maximilian Seiler haben verschiedene Übungsmöglichkeiten vorbereitet. Anfangs wurden in einem kurzen theoretischen Teil die Übungen erklärt. Man sprach Vorgehensweisen durch und informierte über einige Details, dass beispielsweise eine Windschutzscheibe bei einem Omnibus bis zu 120 kg wiegen kann. An der ersten Station zeigte Thomas Konietzko, wie das Glasmanagement bei Bussen funktioniert. Danach wurde eine erweiterte Rettungsöffnung geschaffen. Hier arbeitete man mit der Säbelsäge und der benzinbetriebenen Motorflex. Die zweite Station beinhaltete das Plasmaschneidgerät. Unter der Leitung von Klaus Geyer durfte es jeder an der Busseite ausprobieren. Man stellte sehr schnell fest, dass bei einem solchen Gerät der dreifache Brandschutz äußerst wichtig ist. Die dritte Station unter der Leitung von Maximilian Seiler sollte zeigen, wie man vorgehen muss, wenn der Busfahrer eingeklemmt ist. Es wurden die Windschutzscheibe und Seitenscheibe entfernt, danach verschiedene Entlastungsschnitte eingeschnitten, damit man die Rettungszylinder zum Einsatz bringen konnte. Es stellte sich heraus, dass ein Busunfall nicht nur Material sehr in Anspruch nimmt, sondern auch körperlich sehr kräftezehrend sein kann.   Vielen Dank an Fa. EBM, Marktredwitz, die den Omnibus zur Verfügung stellte.

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