Daniel Herdegen von FF Marktredwitz unterstützt Hilfstransport nach Bitterfeld

Kurzfristig wurde die FF Marktredwitz um Unterstützung eines privaten Hilfstransportes mit Lebensmitteln und Kleidung in das vom Hochwasser betroffene Bitterfeld gebeten. Das KUFI stellte einen Lkw. Daniel Herdegen fuhr mit der Organisatorin und ihrer Tochter am Abend nach Bitterfeld.   Vorher wurden die Lebensmittel von verschiedenen Spendern eingesammelt. Eine größere Zuladung gab es noch in Hof, bevor der Transport in das Hochwassergebiet begann. Die Waren wurden in Bitterfeld übergeben. Die Rückreise endete am Morgen.   Vielen Dank an Daniel Herdegen für die kurzfristige Bereitschaft, die Fahrt durchzuführen. Bericht Frankenpost, epaper, 07.06.2013 Junge Frau will Fluthelfern helfen Wunsiedel – Als Michaela Sommerer die Berichte über die Flutkatastrophe in Südbayern und Ostdeutschland sieht, muss sie heulen. „Das geht mir richtig nah", sagt die junge Wunsiedlerin. Vor allem der Einsatz der vielen Helfer beeindruckt die Frau. Damit will es Michaela Sommerer aber nicht bewenden lassen. „Ich möchte jetzt einen Hilfstransporter für die Helfer zusammenstellen."   Mittlerweile hat sich die alleinerziehende Mutter bei den zuständigen Mitarbeitern der Landrats- und Katastrophenschutzämter informiert und die Orte herausgesucht, in denen Unterstützung am dringendsten notwendig ist. „Ich habe mich daraufhin entschieden, am heutigen Freitag und am Wochenende nach Bitterfeld zu fahren. Die Mitarbeiter der Landesregierung in Sachsen-Anhalt haben mir diese Stadt genannt." Nun sammelt die 32-Jährige Lebensmittel aller Art (vor allem Brot, Semmeln, Wurst, abgepackter Kartoffelsalat, Trinkwasser, Obst oder Schokolade), die sie in die frühere Chemie-Stadt fahren will. Ob sie die Waren mit ihrem alten VW Passat-Kombi transportiert oder ob sie einen Lieferwagen zur Verfügung gestellt bekommt, kann sie noch nicht sagen. „Ich bin permanent am Telefonieren. Und wenn ich nicht da bin, übernimmt meine zehnjährige Tochter Kira Telefondienst", sagt Michaela Sommerer.   Gestern Nachmittag haben die Firmen Edeka Enders in Wunsiedel, Männl aus Steinmühle und Live-Food aus Mitterteich bereits größere Mengen Lebensmittel gespendet. „Es wäre klasse, wenn sich noch andere Spender finden würden. Ich fahre auch mehrmals nach Bitterfeld, wenn es sein muss." Auf die Frage, warum sie derart spontan hilfsbereit ist, antwortet Michaela Sommerer ohne lange zu überlegen: „Ich war sehr krank und bin erst kürzlich wieder genesen. Und mir ist auch schnell geholfen worden." M. Bäu.

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