Mit der Drehleiter DL 22, Baujahr 1944, auf dem Großglockner

Klaus Geyer, 2. Vorsitzender des Historischen Feuerwehrvereins Marktredwitz e.V.:   Am Freitag, 28.6.2013, begann nach längerer Vorbereitungszeit die Fahrt des Historischen Feuerwehrvereins Marktredwitz e.V. zur Feuerwehr-Oldtimer-Weltmeisterschaft am Großglockner. Es war die bisher weiteste Ausfahrt des jungen Vereins. Unsere beiden Mitglieder Manfred Groschwitz und Jörg Fickentscher fuhren unsere Drehleiter, DL22, Baujahr 1944, mit einem Tieflader der Firma Gunther Weber sicher nach Bruck an der Glocknerstrasse. Weitere Teilnehmer reisten mit Kleinbussen der Firma Matthes und dem Citymobil der Stadt Marktredwitz an. Nachdem unsere Pension in Kaprun bezogen wurde, ging es nach Bruck zur Fahrerbesprechung und Startaufstellung. Die erste Wertungsfahrt ging vom Tauernspa in Kaprun auf das Kitzsteinhorn, wobei eine Geschwindigkeit von 28,5 km/h nicht überschritten werden durfte. Die ersten Kilometer liefen noch ganz gut, bis es langsam dem Berg hinaufging. Hier zeigte sich, dass wir doch mit unserer historischen Drehleiter gegen Fahrzeuge antreten, die zwanzig und mehr Jahre jünger sind. Als wir die Steigung gemeistert hatten und es wieder flacher wurde, konnten wir die verlorene Zeit wieder einholen und bis auf ein paar Sekunden an die vorgegebene Zeit herankommen. Aber das machte uns nichts aus, denn für uns war das Ziel der Berg und nicht der Sieg. Nach der Rückkehr zum Feuerwehrhaus in Bruck machten wir uns auf den Weg nach Kaprun, wo wir mit unserer Drehleiter der Einladung der Feuerwehr Kaprun nachkamen. Bei einem gemütlichen Abend mit der Brotzeit und Musik ließen wir den Abend ausklingen.   Am Samstag hieß es bald aufstehen, denn um 7.30 Uhr war der Start der zweiten Wertungsfahrt, diesmal ging es auf den Großglockner. Als viertes Fahrzeug starteten wir mit Fahrer Klaus Geyer und Beifahrer Roland Walberer am Feuerwehrhaus Bruck in Richtung Fuscher Tor. Auch hier ließen es sich ein paar unserer Mitfahrer nicht nehmen, auf der Drehleiter hinten aufzusitzen um im Gegensatz zum Freitag, nicht den Regen, sondern die Sonne zu genießen. Da uns immer wieder neuere und schnellere Fahrzeuge überholen mussten, hielten wir in verschiedenen Ausweichbuchten an und nutzten die Halte als Fototermin. Nach etwa 2 Stunden Fahrzeit kamen wir am Ziel ohne größere Mängel an. Wir wurden von den anderen Teilnehmern unter Beifall empfangen und fühlten uns eigentlich wie Weltmeister, weil es unser altes „Schätzchen" geschafft hat.   Das Fahrzeug war eigentlich einmal für den Wüsteneinsatz gebaut worden und ist nun nach vielen Jahren im Hochgebirge angelangt ist. Ein bißchen stolz waren wir schon, weil viele gesagt haben, das schafft ihr nie mit dem alten Ding. Diesen Leuten konnten wir beweisen, dass es doch geht! Für ein Erinnerungsfoto wurde die Stadtfahne von Marktredwitz an der Drehleiter gehisst. Aus Sicherheitsgründen ließen wir uns von einem modernen Feuerwehrfahrzeug ins Tal schleppen. Leider gefiel es unserem Gerhard Matthes nicht, dass ein Fahrzeug, das bei der Firma Mercedes Matthes gewartet wird, von einem MAN ins Tal gebracht wurde. Aber wir wollten kein Risiko eingehen und nutzten das Angebot der Feuerwehr Bruck. Den Nachmittag nutzten wir für Ausflüge nach Zell am See und verschiedene andere Sehenswürdigkeiten, bevor man sich am frühen Abend im Kupferkessel in Zell am See zum Abendessen traf. Am Abend stand dann die Siegerehrung in Bruck an. Wir waren gespannt, wer der neue Oldtimer-Weltmeister wurde, vielleicht wieder ein Deutscher wie im vergangenen Jahr? Nach verschiedenen Ehrungen, ging ein Pokal für das älteste Fahrzeug an einen Mercedes Benz mit Drehleiteraufbau des Historischen Feuerwehrvereins Marktredwitz! Wir waren aus dem Häuschen und bekamen einen gläsernen Pokal überreicht. Das ist das i-Tüpfelchen dieser ereignisreichen Tage. Organisator Christian Hutter fragte, ob wir wieder kommen? Wir sagten zu, nur ob es in zwei Jahren klappt, können wir noch nicht sagen. Wir wo

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